Aktivität 1. Berlin, Meyerbeer 26

Aktivität 1. Berlin, Meyerbeer 26

Aktivität 1. Berlin, Meyerbeer 26 334 267 Leolenguas Universidad de Oviedo

AKTIVITÄT 1

Berlin, Meyerbeer 26. Verfasser: Tanja Nause
Diseño de la actividad Mónica Sánchez González

EINFÜHRUNG

Die vorgestellten Aktivitäten zielen darauf ab, Dozenten und Studenten eine didaktische Ressource zur Verfügung zu stellen, die sowohl für Studenten von Tourismusmanagement als auch allgemein für Lerner von Deutsch als Fremdsprache mit entwickelt wurde. Unser Ziel ist es, Strategien zum Lernen von Sprache und Literatur bereitzustellen, die mit dem Schwerpunkt Tourismus motivierend und praktisch sind. Um Fremdsprachen zu unterrichten, ist jede Didaktik mit literarischen Texten sehr nützlich, um die Lesefähigkeit, angetrieben von dem narrativen Textzusammenhang, zu erweitern. Der Umgang mit authentischen Texten, fördert den Spracherwerb in lexikalischen Bereichen, die über die didaktisierten Kontexte von Lehrbuchtexten hinausgehen. Sie können zusätzlich Kulturen und Subkulturen im weitesten Sinne erschließen, in diesem Falle sind sie aber auch besonders nützlich für die touristische Fachsprache. Daran anschließend geht es auch um den autonomen Umgang mit Strategien der Informationssuche aus diesem Fachgebiet der Fremdsprache, und um den Erwerb von Kenntnissen zu wertvollen Informationsquellen online.

Auf der Basis von zwei Texten aus dem Buch Berlin, Meyerbeer 26 (Hueber Verlag, 2015), von der Berlinerin Tanja Nause, werden einige Aktivitäten vorgeschlagen, die zum Teil im Unterricht und zum Teil zu Hause gemacht werden sollen. Es gibt grammatische Übungen, aber vor allem sollten die Studenten das Tourismus spezifische Vokabular erkennen, üben und anwenden lernen. Außerdem lernen die Studenten Daten und Fakten über die deutsche Kultur und Geschichte, die für Tourismusführer relevant sind.

Da sich die Texte an Studenten der Niveaus A2-B1 richten, haben wir einen Text ausgesucht, der dem Niveau angepasst ist. Das Buch “erzählt von einem Mietshaus in Berlin-Weißensee. Über die Bewohner des Hauses erfährt der Leser interessante Zusammenhänge aus der Geschichte Berlins und Deutschlands der letzten Jahrzente” (Klappentext).

  • Bevor Sie den Text lesen, gehen Sie ins Internet und suchen Sie Informationen zu diesen Fragen:

    1. Deutschland als Tourismusziel: Wie viele ausländische und Inlandstouristen besuchen Deutschland jedes Jahr?

    2. Welche sind die meistbesuchten Städte / Gebiete?

    3. Wieviele Besucher hatte Berlin 2018?

    4. Nennen Sie 5 Sehenswürdigkeiten in Berlin.

    5. Nennen Sie zwei Festivals, die in Berlin stattfinden.

    6. East Side Gallery: Was ist das? Seit wann existiert sie?

TEXT 1: EAST SIDE GALLERY

Seiten 55-56)
Ich muss nicht betonen, dass Herr Nelles als Mitarbeiter der Bildstelle des Bundespresseamtes immer außergewohnlich gut informiert ist. So, wie ich Geräusche sammle, sammelt Wolfgang Nelles Bilder. Er fotografiert selbst sehr gern. Er ist das, was man einen „Hobbyfotografen” nennt. Er hat mir schon viel über das Fotografieren erzählt. Ich überlege, ob das grrrff grrrff etwas mit dem Fotografieren zu tun haben könnte.
Für eines unserer nächsten Treffen verabreden wir uns im Stadtzentrum von Berlin. Herr Nelles bringt seine Kamera mit. Ich möchte Herrn Nelles gern die „East Side Gallery” zeigen, denn er hat noch nie eigene Fotos davon gemacht.
[…]
Wir gehen an den vielen großen Bildern vorbei, bleiben hier und da stehen. Herr Nelles macht viele Aufnahmen, auch von einem der bekanntesten Bilder aus der Mauer. Es zeigt zwei sich küssende Politiker. Die sich da küssen, das sind Leonid Breschnew und Erich Honecker.
[…]

  • Schreiben Sie den Text als würden Sie ihn in der gesprochenen Sprachen in der Vergangenheit formulieren (Perfekt oder Präteritum):

  • Schreiben Sie die folgenden Sätze als Kausal- oder Relativsatz:

    • (Zeilen 1-2) […] dass Herr Nelles als Mitarbeiter der Bildstelle des Bundespresseamtes immer außergewöhnlich gut informiert ist:

    dass Herr Nelles außergewöhnlich gut informiert ist…

    • (Zeilen 8-9) Ich möchte Herrn Nelles gern die „East Side Gallery” zeigen, denn er hat noch nie eigene Fotos davon gemacht.

    Ich möchte Herrn Nelles gern die „East Side Gallery” zeigen…

    • (Zeilen 10-11) Es zeigt zwei sich küssende Politiker:

    Es zeigt zwei Politiker…

  • Das ist das Bild, von dem der Text erzählt.

    Suchen Sie Information und antworten Sie bitte auf die folgenden Fragen:

    • Wie heißt das Bild? 

    • Wer ist der Autor?

    • Was bedeutet der Kuss?

  • Die Erzählerin sammelt Geräusche. Welche Geräusche kann man in einer Stadt wie Berlin hören?

  • Kennen Sie Leute, die irgendetwas sammeln? Haben Sie eine eigene Sammlung?

  • Hier ist noch ein bekanntes Bild aus der East Side Gallery:

    • Wie heißt das Bild?

    • Aus welchem Material wurde das Auto gebaut?

    • Was repräsentiert das Bild?

  • 1. Seit wann ist Berlin die Hauptstadt von Deutschland?
    2. Wie lange war Bonn Hauptstadt der BRD?
    3. Was wissen Sie über Bonn?

TEXT 2: BERLIN – BONN

(Seite 51)

Lange habe ich darüber nachgedacht, ob Herr Nelles vielleicht das grrrff, grrrff verursacht. Herr Nelles ist kein auffälliger Mieter. Jeden Tag geht er pünktlich früh um 8 Uhr aus dem Haus. Jeden Tag kehrt er pünktlich abends um 18 Uhr nach Hause zurück. Fast jeden Tag. Selten kommt er später nach Hause. Dann isst Herr Nelles Abendbrot, schaut fern, telefoniert mit seiner Frau, schaut noch etwas mehr fern und geht schlafen. Nur am Freitagmorgen ist alles anders. Am Freitagmorgen geht Herr Nelles bereits um halb acht mit einem kleinen blauen Köfferchen aus dem Haus. Und dann ist es bis Montagabend mucksmäuschenstill in seiner Wohnung.

Wolfgang Nelles arbeitet bei der Deutschen Bundesregierung. Besser gesagt, er arbeitet im Bundespresseamt, in der sogenannten Bundesbildstelle. Von Montag bis Donnerstag kehrt er nach der Arbeit im Büro in seine Mietwohnung in der Meyerbeer zurück. Am Freitag Nachmittag aber fährt er direkt von der Arbeit aus zum Flughafen. Und von Tegel aus fliegt er nach Hause. Nach Bonn.

In Bonn hat Herr Nelles fünfzehn Jahre lang beim Bundespresseamt gearbeitet. Bis 1999. Dann musste er mit einem Teil seiner Behörde nach Berlin umziehen.

  • Schreiben Sie den ersten Abschnitt des Textes im Perfekt (Zeilen 2-6, bis „geht schlafen”):

    […] Jeden Tag ist er pünktlich früh um 8 Uhr aus dem Haus gegangen….

  • Was ist das Bundespresseamt” (Zeile 11)?

  • Tegel (Zeile 14) ist ein Flughafen in Berlin. Nennen Sie einen anderen Flughafen der Stadt. Wie heißt der Flughafen, der seit 2010 einer der größten Parks der Welt ist?

  • Warum musste Herr Nelles 1999 von Bonn nach Berlin umziehen?

  • Suchen Sie nach Informationen und nennen Sie 5 Sehenswürdigkeiten in Bonn.

LÖSUNGEN TEXT 1

  • 1. Beispielantwort: 2017: 178,23 Millionen Personen, die Unterkünfte in Anspruch genommen haben; 37,45 (Ausland) und 140,78 (Inland) (Quelle: www.tourinews.es) 2. Berlin, München, Hamburg, Köln, Frankfurt am Main.3. 13,5 Millionen Besucher (Quelle: www.berlin.de).
    4. Beispielantwort: Der Bundestag, der Fernsehturm, das Pergamonmuseum, das Brandenburger Tor, die Holocaust Gedenkstätte.
    5. Beispielantwort: Karneval der Kulturen, Berlinale.
    6. Nach der Öffnung der Berliner Mauer wurde dieses Stück Mauer 1990 von 118 Künstler aus 21 Ländern bemalt. Die East Side Gallery ist mit einer Länge von 1,3 km die längste Open-Air-Galerie der Welt.

  • Ich musste nicht betonen, dass Herr Nelles als Mitarbeiter der Bildstelle des Bundespresseamtes immer außergewohnlich gut informiert war. So, wie ich Geräusche gesammelt habe, hat Wolfgang Nelles Bilder gesammelt. Er hat selbst sehr gern fotografiert. Er war das, was man einen “Hobbyfotografen” nennt. Er hat mir schon viel über das Fotografieren erzählt. Ich habe überlegt, ob das grrrff grrrff etwas mit dem Fotografieren zu tun haben könnte.

    Für eines unserer nächsten Treffen haben wir uns im Stadtzentrum von Berlin verabredet. Herr Nelles hat seine Kamera mitgebracht. Ich möchte Herrn Nelles gern die “East Side Gallery” zeigen, denn er hat noch nie eigene Fotos davon gemacht.

    […]

    Wir sind an den vielen großen Bildern vorbei gegangen, sind hier und da stehen geblieben. Herr Nelles hat viele Aufnahmen gemacht, auch von einem der bekanntesten Bilder aus der Mauer. Es zeigt zwei sich küssende Politiker. Die sich da geküsst haben, das waren Leonid Breschnew und Erich Honecker.

    […]

  • Ich musste nicht betonen, dass Herr Nelles als Mitarbeiter der Bildstelle des Bundespresseamtes immer außergewohnlich gut informiert war. So, wie ich Geräusche gesammelt habe, hat Wolfgang Nelles Bilder gesammelt. Er hat selbst sehr gern fotografiert. Er war das, was man einen “Hobbyfotografen” nennt. Er hat mir schon viel über das Fotografieren erzählt. Ich habe überlegt, ob das grrrff grrrff etwas mit dem Fotografieren zu tun haben könnte.

    Für eines unserer nächsten Treffen haben wir uns im Stadtzentrum von Berlin verabredet. Herr Nelles hat seine Kamera mitgebracht. Ich möchte Herrn Nelles gern die “East Side Gallery” zeigen, denn er hat noch nie eigene Fotos davon gemacht.

    […]

    Wir sind an den vielen großen Bildern vorbei gegangen, sind hier und da stehen geblieben. Herr Nelles hat viele Aufnahmen gemacht, auch von einem der bekanntesten Bilder aus der Mauer. Es zeigt zwei sich küssende Politiker. Die sich da geküsst haben, das waren Leonid Breschnew und Erich Honecker.

    […]

    • Wie heißt das Bild? Mein Gott hilf mir, diese tödliche Liebe zu überleben”

    • Wer ist der Autor? Dmitri Vrubel.

    • Was bedeutet der Kuss? Das ist der Bruderkuss zwischen Honecker und Breschnew

  • Beispielantwort: Autos, Straßenbahn, Leute, Baustellen, Polizei-, Krankenwagen- und Feuerwehrsirenen…

  • Freie Antwort.

    • Wie heißt das Bild? Trabant.

    • Aus welchem Material wurde das Auto gebaut? Aus Kunststoff.

    • Was repräsentiert das Auto? Das Bild beschreibt den Moment, an dem ein Auto (der Trabant) die Mauer durchquert. Es repräsentiert den Ausbruch in die Freiheit, den Moment, an dem die DDR-Bürger die Mauer durchbrechen, die sie 28 Jahre von der westlichen Welt getrennt hat.

LÖSUNGEN TEXT 2

    1. Seit dem 3. Oktober 1990.

    2. Von 1949 bis 1990.

    3. Freie Antwort.

  • […] Jeden Tag ist er pünktlich früh um 8 Uhr aus dem Haus gegangen. Jeden Tag ist er pünktlich abends um 18 Uhr nach Hause zurückgekehrt. Fast jeden Tag. Selten ist er später nach Hause gekommen. Dann hat Herr Nelles Abendbrot gegessen, ferngeschaut, mit seiner Frau telefoniert, noch etwas mehr ferngeschaut und ist schlafen gegangen.

  • Die Informationszentrale der deutschen Bundesregierung.

  • Schönefeld. Tempelhof.

  • Weil das Parlament beschlossen hatte, dass mit dem Regierungssitz auch der Bundestag, die Bundesregierung und zahlreiche Ministerien und Ämter von Bonn nach Berlin umziehen sollten. Dazu zählt auch das Bundespresseamt, in dem Herr Nelles arbeitet.

  • Beispielantwort: Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Beethoven Haus, Haribo Fabrikverkauf, Altes Rathaus, Rheinaue.

Proyecto de investigación de la Universidad de Oviedo (2019/00026009)
“Educación literaria: textos en lenguas extranjeras para fines específicos”

Proyecto de innovación docente de la Universidad de
Oviedo(CPINN-19-A-025- 2019):
“Tareas colaborativas en torno a textos literarios en lenguas extranjeras para fines específicos: opinar y argumentar”

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